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Bericht Cottbuser Teller Schwielochsee 2018 / 80 Jahre Olympiajolle auf dem Schwielochsee

20.07.2018

Bericht Cottbuser Teller 2018

80 Jahre Olympiajolle auf dem Schwielochsee

 

Dieses Jahr läuft es wieder. Obwohl ich dieses Jahr keine Berichte schreiben wollte, erwischt es mich schon wieder..., aber der Reihe nach.

 

Nachdem meiner Familie eine 5 Sterne Deluxe Unterkunft von Familie Pirner zugesichert wurde, sind wir 5 sofort schwach geworden und haben uns zum Cottbuser Teller 2018 am Schwielochsee gemeldet (eventuelles Revier für eine IDM in den nächsten Jahren).

 

Mein Pa fuhr am Freitagmittag mit dem großen Enkel schon mal vor. Nach der Arbeit wurden Sachen gepackt, ab in den Verein, Jolle verpacken und dann hinterher zum Schwielochsee. Dort angekommen, erst mal die Jolle abstellen, anmelden, bezahlen im Raceoffice und ins Deluxe-Quartier einziehen. Danach wollte ich eigentlich die Jolle aufbauen, bin aber in der „großen Runde“ hängen geblieben. Es wurde spät und wir konnten „Früh“ ins Quartier, natürlich mit Absacker ;-).

 

Samstag früh dann ein Mega-Regen Guss zum Super Frühstück im Clubhaus der SG Schwielochsee. Danach Jolle aufbauen und dann zur Steuermannsbesprechung. Leider ist die Wasserschutzpolizei immer noch sehr aktiv und reitet auf Ihren Paragraphen rum. So hatte fast jeder sein Schiff mit „Race“ in der richtigen Schrifthöhe am Boot angeklebt um mit der Polizei keinen Ärger zu bekommen. Somit hatte Woschi eine Namensgebung. Die GER 1308 hieß zu mindestens an diesem Wochenende RACE. Nach der Steuermannsbesprechung mit allen wichtigen Informationen hieß es pünktlich ins Wasser zu kommen, um dann im Schlepp zum Schwielochsee gebracht zu werden. Die meisten segelten noch bis zum „Kanal“, ab da war der Wind dann weg. Es waren mehr als genug Schleppboote vorhanden und jedes bekam ein paar Jollen ab. Es wurde gewartet bis der letzte im Wasser war und sich abschleppen lassen konnte. Peter, Jörg und ich hatten sich ein Schlauchboot ausgesucht, nach 4 Kreisen lösten Jörg und ich die Verbindung auf und suchten uns andere Schleppboote.

 

Dann der erste Start mit 25 Startern (von 28 gemeldeten). Leider war der Wind sehr drehend und wir segelten Up and Down. An Tonne 1 durfte ich als erster passieren, gefolgt von Uwe Michels und dem restlichen Feld. Vorwind dann der Führungswechsel. Jetzt segelte Uwe als Erster um die Tonne 3, gefolgt von mir. Uwe und ich segelten die rechte Seite weiter. Ein Fehler, denn es bildeten sich Windfelder. In der Mitte und links lag der Wind und rechts leider nicht. Damit gingen Uwe und ich nur unter die Top 14 um die Tonne 1. Jetzt führte Olaf mit seiner neuen sehr schönen „Moneybox“ GER 1521, gefolgt von Knut, dann schon ein sehr guter Vorsprung zu den weiteren Plätzen. Es waren nur 2 Runden und somit gewann Olaf vor Knut. 3. wurde Bernd Willmann der immer vorne dabei war. Dieser Lauf hätte übrigens bei Protest gegen die Wettfahrtleitung als ungültig erklärt werden können, denn es wurde bei noch 1 Minute und 15 Sekunden die Starttonne nach unten verlegt mit dem Ergebnis, dass alle die an der Startlinie waren runterhalsten um sich neu anzustellen. So was hat man auch schon lange nicht mehr gesehen.

 

Die 2. Wettfahrt wurde nach Tonnenverlegungen gestartet. Diesmal starteten einige der Top 10 aus dem ersten Lauf am Startschiff (also wieder rechts), da war doch vorige Runde schon etwas? Genau rechts läuft nicht, dass mussten unter anderen auch Olaf, Woschi, Bernd und Kuddel einsehen. Wir gingen als letzte um die Tonne, also ich 3. von hinten, Kuddel und dann Bernd. Als erster ging Knut um die Tonne 1. In der nächsten Runde wurde der Wind wieder dünner und somit kam die Stunde von einem Raser. Volker segelte gekonnt seine Jolle nach vorne, übrigens immer hängend! Ich selber platzierte meine Beine in Lee und hoffte dass mir die Beine nicht einschlafen. Dann sahen Lutz und ich Achim mit Wind in der Mitte vom Regattagebiet. Also sind wir dahin. Auf dem Weg dahin merkten wir, dass in Lee alle Jollen fast standen. Das Blatt wendete sich und nun führte Volker mit guten Vorsprung vor Knut und Achim. Ich durfte mich bereits als 6. einreihen, gefolgt von Lutz. Jetzt nur noch ins Ziel Schadensbegrenzung, also runter segeln zur Tonne 3. Diesmal wurde der Wind noch schwächer und jeder freute sich, ab ins Ziel nach Tonne 3, aber nein wir segelten diesmal 3 Runden, also noch eine Runde. Na dann… Nochmal Angriff und es funktionierte. Ich durfte mich als 2. an der Tonne 1 einreihen. Der Einzigste der rechts segelte war Volker, immer noch hängend aber für uns reichte der Wind da nicht mehr aus. So konnte Volker seinen Vorsprung noch ausbauen. Als dritter umrundete die Tonne 1 Achim, gefolgt von Knut und Kai Bernstengel (ausnahmsweise auf GER 1239 als Ersatz für Jochen). Dann noch runter segeln oder besser treiben zur Tonne 3 und dann ins Ziel. Beim runter treiben verlor Achim seinen 3. Platz an Knut. Ansonsten gewann den 2. Lauf klar Volker, gefolgt von Christian, Knut, Achim und Kai, der wiederum gefolgt von Willfried.

 

So, jetzt kam eine seeehr lange Pause. In der Pause schönster Wind. Wie das so immer ist. Leider waren die Winddreher so groß das der Kurs ständig angepasst wurde. Die Tonne 1 wurde immer mehr nach rechts verzogen. Viel Arbeit für die Wettfahrtleitung. Dann der Start zur 3. Wettfahrt mit Wind. Bei Wind sind immer die gleichen vorne. Naja nicht wirklich. An Tonne 1 segelte Martin als Erster, gefolgt von Matthias, Knute, Olaf, Woschi, Uwe, Ronny und mir. Die zweite Runde führte Martin noch vor Matthias und Uwe. An Tonne 1 in der 2. Runde konnte man Martin hören, bedeutet wohl, er ist dann nicht mehr Erster und/oder mit der Gesamtsituation unzufrieden. Somit übernahm Matthias die Führung und hielt diese bis zum Ziel. Zweiter wurde Martin, gefolgt von Lutz. Er überholte kurz vor der Zielgeraden noch Uwe. Dann flog ich noch vor Olaf und Knut ins Ziel.

 

Danach wurde bis zum Verein gesegelt. Nach einer geraumen Weile kam dann die Ergebnisliste raus und zu unserer Überraschung sollte da Peter disqualifiziert werden. Warum verstand zuerst niemand. Nachdem sich der Wettfahrtleiter nochmal vergewisserte, wurde das Ergebnis korrigiert. Somit war alles sportlich geregelt und dann gab es Essen, Trinken und Party mit Live-Band bis ganz lange in die Nacht hinein (so die Erzählungen).

 

Sonntag bewegte sich kein Blatt, trotzdem sollte um 10:30 Uhr Start sein. Also alle wieder im Schlepp, außer GER 1239 mit Kai drauf. Er scheint die Olympiajolle so zu mögen, dass er als Einzigster ganz früh los ist, um mit der GER 1239 zu segeln. Als wir auf den Schwielochsee abbogen, war dieser spiegelblank. Kein Wind zu sehen. Also mussten wir warten. Einige blieben im Schlepp andere setzten die Segel und andere ließen sich einfach treiben. Nach einer Weile hatte man ein Einsehen, dass wird nichts mehr. Also Abbruch und im Schlepp zurück, diesmal alle.

 

Somit gewinnt mit 12 Punkten Knut Wahrendorf, gefolgt von Matthias Schmidt mit 14 Punkten und Christian Seikrit mit 16 Punkten. Die anderen Ergebnisse bitte auf unserer Seite nachsehen oder bei Seglerinfo.de.

 

Fazit: Egal wer die Startkreuz gewonnen hatte und an der Tonne 1 erster war, er wurde es nicht im Ziel. Obwohl der Wind immer drehte und die Wettfahrtleitung sich immer bemühte die Tonnen so auszulegen, dass wir eine Startkreuz hatten, wurde es doch ein Anlieger oder ein sehr „langes Bein“.

Es ging nun mal nicht anders.

 

Es war ein schönes Regattawochenende. Vielen Dank an die Wettfahrtleitung und an den Verein und natürlich an alle Frauen, die für uns Kuchen gebacken haben. Er war wie immer erste Sahne.

Auf die nächsten 80 Jahre O-Jollen auf dem Schwielochsee.

Mit sportlichen Grüßen

Christian Seikrit Die GER 1366

 

 

 
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Regatten 2021

 

ÖKM 2021

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Italien, Gardasee

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(Via Gardesana 205)

vom 23.08. bis 27.08.2021

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Niederlande, Slotermeer

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Internationale Deutsche

Meisterschaft

2021 Bad Zwischenahn

von 67 Startern

  

01. Platz GER 1535 Göran Freise

02. Platz GER 1509 Knut Wahrendorf

03. Platz NED 673   Onno YNTEMA

                          

...hier geht es zu den Ergebnissen.


 

 Europameisterschaft

2020

NED, Braasemermerr

von 66 Startern

 

01. Platz NED 673 Onno Yntema 

02. Platz NED 8 Thies Bosch

03. Platz NED 532 Joop de Jong

 

Zum Ergebnis

 


 

ONK Niederl.

Meisterschaft 2020

Grevelingen

von 65 Startern

 

01. Platz NED532 Joop de Jong

02. Platz NED 8 Thies Bosch

03. Platz GER 84 Jürgen Alberty

 

Zum Ergebnis

 


 Höchste Teilnehmerzahl bei einer deutschen Ranglistenregatta 2020

Pfingstwettfahrt

Steinhuder Meer

mit 41 Startern

 

01. Platz NED 8       Thies Bosch

02. Platz GER 84     Jürgen Alberty

03. Platz GER 1366 Christian Seikrit

... hier geht es zu den Ergebnissen.

 


 UNSERE Deutsche TOP TEN

2020

01. Platz  Jürgen Alberty

02. Platz  Christian Seikrit

03. Platz  Göran Freise

04. Platz  Roland Franzmann

05. Platz  Thomas Müller-Merx

06. Platz  Axel Forstmann

07. Platz  Kai Jürgen Mölders

08. Platz  André Räder

09. Platz  Thomas Leitl

10. Platz  Hermann M. Blum

von 106 qualifizierten Seglern

mit mind. 9 Wettfahrten.

Insgesamt waren wir im Jahr 2020

221 Segler die mindestens an einer

Ranglistenregatta teilgenommen haben.

... hier geht es zur Jahresrangliste 2020.


Reisekönig 2020

Christian Seikrit

GER 1366 mit 54 Wettfahrten

in 11 Regatten!!


 

Was fahren die TOP TEN der Deutschen Rangliste 2020 für Material?


 

 

 

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