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Bericht IDM 2016 Ratzeburger See

07.10.2016

IDM 2016 der O-Jollen-Klasse, auf dem Ratzeburger See

 

Wer kennt diesen See nicht? Zumindest alle, die mit ihrer O-Jolle, regattasegelnd verwachsen sind. In Nord-Südrichtung liegend, bei vornehmlicher Windrichtung aus West. Also Wind seit ewigen Zeiten quer zum Tümpel. Na ja, eins ist tröstend, er kommt für alle quer!

Die ortsansässigen Vereine haben sich zusammengetan, um für uns und mit uns unser größtes Segelfest eines Jahres zu feiern. Doch wenn man sich zusammentut, um eine gelungene Veranstaltung im Vorfeld zu garantieren muss viel – sehr viel für ein gutes Gelingen getan werden. Wie komplex eine solche Veranstaltung ist, weiß nur, wer es mal mitgemacht hat.

Ich als Aktiver lehne mich sehr gerne zurück und genieße! Ich glaube andere tun es ebenfalls! Sollte mal was nicht so perfekt sein und auch mal etwas schiefgehen, dann nehme ich das schon lange nicht mehr für besonders wichtig. Von daher mein Rat an den ein oder anderen Nörgeler, übe dich in Zurückhaltung.

Angefangen von den Stellplätzen für die Mobile – wie immer perfekt! Platz für alle, Strom für alle. Sanitäre Anlagen in Kooperation mit den drei mitwirkenden, gastgebenden Vereinen, alles in erreichbarer Nähe. Was wollen wir mehr. Die Stellplatzgebühren, über die Gesamtveranstaltung verteilt, völlig ok! Ich werde bezgl. der Stellplatzgebühren in einer anderen Geschichte noch einmal hierauf zurückkommen!

Dann die Liegeplätze für die Rennboote. Drei Vereine, mit Grundstücks- größen von min. zwei Fußballfeldern. Da sind knapp 60 O-Jollen fein unterzubringen. Platz für alle im Überfluss. Mindestens 4 Slipbahnen um die Boote in ihr Element zu schieben – oder sie auch recht flott wieder an Land zu bringen.

Ein großes Festzelt für alle. Mehrere Partyzelte mit einander verbunden, in denen wir alle unser Essen entgegen nehmen konnten. Eine profihaft geführte Bierbude. Sie hatte einen eigenartigen Namen, weiß ich aber nicht mehr. Jedenfalls lief hier der Gerstensaft permanent!

Was es in dieser Woche zu Essen und zu Trinken gab, vor allem, was für die Aktiven alles im Startgeld enthalten war - ich habe jedenfalls zugenommen! Haut den Meckerern was aufs Maul. Wir aßen und tranken First Class!!

Sollte der Bayrische Abend dem ein oder andern nicht bayrisch genug gewesen sein, wo bitte war hier das Problem.

War unsere 80Jahrfeier ein Höhepunkt, - leider nicht wirklich?! Keine salbungsvolle Rede!! Kein Freibier im Überfluss!! Doch muss jetzt alle fünf Jahre gefeiert werden, ich finde nicht! Für die vielen, an unseren Booten zu befestigenden Fähnchen, hätte es besser T-Shirts geben sollen? Ich weiß es nicht! Doch wie man´s macht, macht man´s falsch – oder!?

Die 2000 zu diesem Anlass selbst geschierten Schinkenbrote, durch unsere mitgereisten Frauen angefertigt! Sie waren ein Gaumenschmaus im Überfluss!

Am nächsten Tag noch – jedenfalls genug für alle! Danke euch Mädels – wie gut das ihr dabei wart!

........ und hier wie immer mein Satz für die Ewigkeit – ohne die Aktiven auf dem Wasser, keine Veranstaltung ...... ohne die anderen aber auch nicht!!!

 

Wie gesagt, üben wir uns im richtigen Augenblick in Zurückhaltung und alles wird gut! ;-))

 

Kommen wir doch mal zu dem, wofür wir überhaupt angereist waren. Zum Segeln! Ach, wird der ein oder andere denken, stimmt! Nach recht zögerlichem Melden, d.h. die Meldezahlen waren lange Zeit sehr überschaubar, kamen dann doch 54 Meldungen beim Ausrichtenden Verein an und Erleichterung machte sich breit. Die Zeiten mit knapp 80 Meldungen sind vorbei! Doch die Qualität derer, die da um die Wette segelten, war wie immer, kaum zu toppen. Unsere einheimische Rangliste war doch am Start. Ok – nicht alle! Doch alle, die so ein Boot recht gut geradeaus lenken können, waren da! Dann waren da noch ein paar holländische Sportfreunde, die sich zu uns aufmachten. Angeführt, nimm es mir nicht übel, von Segelprofi Stefan de Vries! Er segelt eben etwas anders als wir, na und!? Vor allem besser – wenn´s windig ist, sonst ist auch ein Profi zu knacken. Thies Bosch, oh man, bei Druck in der Luft, bei Männerwind, isser schon mal weg!

Gesegelt wurde in für uns unbekannter Weise, in zwei Gruppen. Dies bescherte uns zunächst viele Fragezeichen und Diskussionen. Vier Gruppen, dass war eigentlich normal, jeder gegen jeden. Aber so – da mussten wir uns erst einmal dran gewöhnen! Ging aber!

Ein buntes Völkchen was sich da auf dem Wasser traf und miteinander kämpfte. Viele warteten auf einen der schnellsten, und erfolgreichsten Segler unserer Klasse, der letzten Jahre, - auf Erwin – Göran Freise! Aber irgendwie sammelte er fleißig Punkte. Unser lieber Donald Lippert, - mit allen Wassern gewaschen - hängte sich an Thies Bosch und Stefan de Vries – aber wie gesagt, er hängte sich an. Wir hatten in der Regel soviel Wind, das auch mal gehangen werden durfte. Selbst raumschots flogen wir mal die Dreiecke ab. Auch gebadet wurde fleißig, es traf Kasper gleich mehrmals! Wir eben hatten Windverhältnisse, da war für jeden etwas dabei. Die „Steinhuder Bande“ ;-)) kam auch irgendwie nicht so richtig aus dem Quark! Warum, weiß keiner. Ja und der liebe Rolli, der fuhr einfach hoch und schnell durch alle durch und lag in der Gesamtwertung mal richtig vorne. Irgendwie hatte ihn keiner so richtig auf dem Zettel. Ihr glaubt es nicht, vor allem er selber nicht! Aber es war ein gutes Gefühl, man sollte es einfach mal genießen, tat er auch - wie sagte einer ganz „Netter“ zu ihm: „Und das in deinem Alter!“ Vielen Dank – so sind sie nun mal!

Die Wettfahrtleitung, aus meiner Sicht ohne Fehl und Tadel. Sie kennt den See, die Windrichtung und was man daraus machen kann. Drüber gesprochen wurde vieles, aber irgendwie war alles gut! Die Anzahl der Rennen, die Länge der Bahnen, die Bahnänderungen usw. alles gut! Dem Wettfahrtleiter, dem einsamsten Mensch einer solchen Veranstaltung, ein großes Lob. Es hat alles gepasst! Danke für deinen Einsatz!

Die Ergebnisliste ist jederzeit einsehbar und allen Interessierten hinreichend bekannt.

Dem lieben Stefan de Vries, der seit dem Jahr 2006 jetzt insgesamt sechs mal Deutscher Meister wurde, einen ehrlichen Glückwunsch. Gegen ihn ist irgendwie kein Kraut gewachsen! Donald Lippert als Vizemeister, ein ebensolcher Glückwunsch; und dann Rolli als Dritter. Donnerwetter, wer hätte das gedacht!

Alles in Allem eine gelungene Deutsche Meisterschaft, die alle in guter Erinnerung halten werden. Danke nochmals an alle die hier für uns Tage und Nächte gearbeitet haben, um eine solche tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen!

 

Euer Dritter

 

 

 

 
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Deutschland, Gr. Plöner See

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Vorregatta Plön-Cup vom 18.08. bis 19.08.2018

 

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Deutschland, Dümmer See,

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Internationale Deutsche Meisterschaft 2017

 

01. Platz  NED 17 Ton op de Weegh

02. Platz  GER 17 Jan ten Hoeve

03. Platz  NED 665 Thies Bosch

                                 

...hier geht es zu den Ergebnissen.


 

 Europameisterschaft 2017 Attersee AUT

 

01. Platz GER 599 Donald Lippert

02. Platz GER 1 Roland Franzmann

03. Platz GER 1509 Knut Wahrendorf

 ... hier geht es zu den Ergebnissen.


 

 UNSERE TOP TEN

2017

 

01. Platz  Jan ten Hoeve

02. Platz  Knut Wahrendorf

03. Platz  Roland Franzmann

04. Platz  Donald Lippert

05. Platz  Göran Freise

06. Platz  Peter Lippert

07. Platz  Christian Seikrit

08. Platz  Axel Forstmann

09. Platz  Heinz-Jürgen Mölders

10. Platz  Johannes Schulte

... hier geht es zur vorl. Jahresrangliste 2017.


Reisekönig 2017

 

Knut Wahrendorf

GER 1509 mit bisherigen 55 Wettfahrten

in 15 Regatten!!


 

Was fahren die ersten 10 der Deutschen Rangliste 2016 für Material?


 

 

 

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