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Bericht Einhandpokal 2016

11.12.2016

Bericht zum 45. Einhandpokal 2016

vom 07.05. bis 08.05.2016

im WSV 1921 e.V. Berlin

 

 

 

Es war wieder so weit. Der Einhandpokal rief und erreichte 18 willige Segler. Darunter erfreulicherweise Lothar Bey aus dem Frankenwald (eine Reise nach Berlin lohnt sich immer), Frank Ratzsch aus Seeburg und die beiden Brandenburger Dr. Jochen Pirner und Martin Pirner - Vater & Sohn, der Rest alles Berliner. Für mich eine neue Ausgangslage, so galt ich dieses Jahr doch als Titelverteidiger vom Einhandpokal. Aber nicht nur das war dieses Jahr anders. Holger Kalinna (sonst GER 1403) segelte auf der 1340, weil seine Holly's Day noch nicht fertig war. Knut segelte mit seinem neuen wunderschönen Schiff GER 1509.

 

Freitag hatte Familie Lippert wieder ein schönes leckeres Abendmahl vorbereitet. Es wurden wohl alle satt, mehr als satt, wie mir am nächsten Morgen berichtet wurde. Ich konnte erst Samstag bei herrlichstem Wetter anreisen. Wind war sehr schwankend, von Null und auf Wind wartend bis hängend war alles dabei. Wir segeln den Einhandpokal jetzt schon seit mehreren Jahren mit anderen Klassen (5.5 ; H-Boote; Yngling). Wobei die 5.5er und H-Boote einen anderen Kurs fahren.

 

Laut Windrichtung hieß das bei uns Langer See. Vor unserer Tür war am meisten konstanter Wind, wenn man das so sagen durfte, denn ein paar Löcher waren schon vorhanden. 1. Start, wie oben bereits erwähnt hat Knut ein neues schönes Schiff und wohl auch ein sehr gutes Gefühl. Knute zeigte uns gleich mal wie wohl er sich mit seinem neuen Boot fühlt und ließ im ersten Rennen nichts anbrennen, Start-Ziel-Sieg. Wir alle, außer der „Werksfahrer mit 1340“, versuchten zwar Knute den Sieg streitig zu machen, aber da war nichts zu löten. Auch wenn zwischenzeitlich der Wind zusammenbrach und wir dann mit gefühlt allen Teilnehmern den See zugemacht haben - von links nach rechts war kaum ein Durchkommen. Als Zweiter durfte ich mich selber einreihen, 3. wurde Olaf und 4. der Werksfahrer Holly :-). Es war ja nur das erste von 3 Rennen am heutigen Samstag. Der aufmerksame Leser der Ergebnisliste wird sich wundern, warum nur ein Lippert statt sonst bis zu 4 Lipperts mitgesegelt sind. Wille und Enkelkind Merlin konnten leider nicht und Donald segelte lieber mit seinem Schwager Ralf „fremd“ auf einem 5.5er. So blieb Peter wenigstens bei uns Olympiajollen.

 

Start zur 2. Wettfahrt: Jetzt wird es kurioser. Den Start gewinnt der GER 1340-Werksfahrer, gefolgt von Peter und Olaf. Knut kommt nicht richtig weg und ist so um den 5.-6. Platz, ich darf so ungefähr 11. sein. Aber zur Tonne 1 sind ja noch ne Menge Dreher. Holly geht als 1. ums Fass, gefolgt von Peter und Olaf. Dann Glanzparade: ich gehe als 4. rum, Knut als 7. Oha, dit looft, wie wir Berliner sagen. Dann wird´s auf der Vorwindstrecke besser. Ich bekomme eine Böe nach der anderen eingeholfen (ich konnte mich wirklich nicht davor schützen), die Anderen hatten zu dem Zeitpunkt kein Glück und standen fast. So durfte ich ungefähr auf die Hälfte vom Vorwindkurs das Feld anführen. Jetzt läuft´s – dachte ich mir, Vorsprung ausbauen, klappt. Eigentlich müsste man an der Stelle jetzt tief halten (so die Anmerkungen der Augenzeugen im Nachhinein), aber ein Herr Donald Lippert hatte mir an dieser Stelle schon mal gezeigt wie das geht. Also schön drin in der Böe bleiben und zack war die Böe weg. Die Anderen segelten „tief“ und vorbei. Da stand ich nun und der Vorsprung war weg, nicht nur weg, nein, ich wurde durchgereicht auf den 5. Platz. Auch Knut segelte an mir fröhlich vorbei und reiht sich nun schon als 3. ein. So toll ein schönes Fleckchen Wasser auch sein kann, man muss es nicht unbedingt haben. Jetzt ging der Kampf wieder los.

 

An der Tonne 2 führte dann wieder der Werksfahrer Holly vor Knut, dann Peter, Olaf und ich. Zielkreuz war angesagt. Knut flutschte Holly am Ufer durch, ich riskierte mit einem Schlag nach Lee alles und wurde belohnt. Im Ziel ging Knut als erster durchs Ziel, zweiter wurde einen Wimpernschlag voraus noch Holly und ich dritter, wenige Zentimeter waren es nur. 4. wurde Olaf und Peter 5. Allerdings habe ich Peter seinen Platz erhalten, nicht seglerisch sondern weil sich bei Peter die Pinne verklemmt hatte und er somit unfreiwillig eine Pirouette machte :-).

 

3. Wettfahrt: Die wurde jetzt recht merkwürdig. Bei unserer Ankündigung bzw. kurz davor wurde der Kurs geändert. Wir sollten nicht die lange Bahn segeln, wie die Anderen (bis nach Marienlust), sondern nur bis zur kleinen Rohrwallinsel und wieder zurück. Dieser Kurs ist auch der Beste, denn in diesem Regattagebiet war auch am meisten Wind. Einige konnten die Zahlentafel aber nicht lesen oder haben es einfach übersehen... Den Start gewonnen hatte Olaf, an Tonne 1 hatte er schon einen Vorsprung vor Holly und mir. Knut war als 6. um die Tonne gegangen. Aber das hat bei Knut ja nichts zu bedeuten. Vor allem jetzt mit seinem neuem Schiff. Olaf´s Vorsprung schmolz etwas und Holly und ich waren ihm schon wieder dicht auf den Fersen. Allerdings setzte sich Holly nochmal ein Stück von mir ab. So segelte Olaf frei vor allen schön vorbei an Tonne 2. Ich dachte mir so: OK. Holly war auch schon weit aus Rufnähe entfernt und segelte brav Olaf hinterher. Ich hingegen ging dann als erster ums Fass. Einige der Nachfolgenden segelten dann ebenfalls brav am Fass vorbei, so dass dann Knut als 2. ums richtige Fass ging. Na Super, jetzt hatte das jeder mitbekommen. Außer Olaf, der sah von all dem nichts mehr, denn er war schon weit auf und davon. Na ja, so ein Blick nach hinten kann schon mal helfen....

 

Zu Knut hatte ich einen guten Vorsprung, der auf dem Vorwindkurs noch größer wurde. So jetzt keine Fehler machen, dann bleibt es morgen noch spannend. Aber an der Stelle, wo ich mich bereits im 2. Rennen abgestellt hatte, passierte es wieder. Kein Wind vor mir nur ein schöner Spiegel, aber dafür war ich sehr tief. Knut kam von hinten angerauscht. So langsam müsste Knute auch mal stehen bleiben, aber er flog an mir vorbei. Erst als Knut sich an mir vorbei war setzte dann bei mir der Wind wieder ein. Schön so ein Abstellgleis... Knute lies nichts mehr anbrennen und beendete den Samstag mit 3 ersten Plätzen. Super, Hut ab. Das Ding ist gelaufen. Sonntag noch ein Streicher. Meine Plätze 2,3,2 bedeuten für Samstag für mich den 2.Platz. Den dritten Platz hatte Holly (Werksfahrer) vor Dr. Jochen Pirner und Olaf Wahrendorf errungen. Samstagabend wurden dann noch alle Möglichkeiten ausgelotet. Rein theoretisch könnte ich noch auf den 3. Platz rutschen. Dazu müsste Holly gewinnen, aber wer glaubt denn schon an so was?

 

Nun ja, Sonntag Früh war das gleich meine Begrüßung. Also schön aus allem raus halten und nur auf Holly achten… Diesmal segelten wir bei starken Böen und sehr drehenden Winden auf dem Seddinsee. Start: Kleine Krampe, wir kämpften gegen die einfallenden Böen. Es waren schon eigenartige Situationen zu sehen. Vor mir kämpfte hängend Martin Pirner, als auf einmal von Windstärke 5-6 ein Windloch entstand. Martin machte immer noch komplett in LUV hängend eine Dusche. Noch ein paar Sekunden und man hätte ihm einen Schnorchel geben müssen. Dann setzte die Böe wieder mit 5-6 Windstärken ein und Martin erhob sich engelsgleich aus den Wassermassen, unglaublich. Das war ein astreiner Wasserstart, nur waren wir mitten auf der Piste und nicht auf dem Surfbrett. Mich ereilte auch dieses Windloch, mit dem Unterschied, dass ich ja reagieren konnte da ich ja vorgewarnt war. Alles versucht und beinahe doch umgekippt, Großbaum schlug dann auch noch gegen meinen Kopf. Na toll, wach war ich jetzt jedenfalls. Vorne an der Spitze Olaf, Peter und Knut. Holly segelte 2 Plätze vor mir, alles gut. Kein Bericht schreiben :-). Holly wollte aber auch nicht schreiben und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Nachdem Olaf und Peter mehr mit sich kämpften, konnte Holly sehr schön alleine segeln.

 

Sah schon toll aus, wie Holly in Richtung Tonne 1 wendetet und Olaf und Peter sich nochmal nach hinten verholten. So führte Holly vor Peter und Olaf. Noch war kein Ziel in Sicht, aber es änderte nichts mehr. Holly gewinnt den Lauf und bei mir brach Gelächter aus. Sehr schön, punktgleich mit ihm und ich darf den Bericht schreiben.

 

Zur Preisverteilung hatte, wie bei jeder Berliner Regatta üblich, die Berliner Flotte wieder reichlich Preise verteilt. Es war ein schönes Segelwochenende mit viel Spaß auf dem Wasser und an Land. Vielen Dank an alle Helfer vom WSV 1921 und die komplette Wettfahrtleitung. Bis nächstes Jahr.....

 

Icke alias Christian Seikrit GER 1366

 
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IDM 2018

Deutschland, Gr. Plöner See

vom 20.08. bis 24.08.2018

 

Vorregatta Plön-Cup vom 18.08. bis 19.08.2018

 

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Internationale Deutsche Meisterschaft 2017

 

01. Platz  NED 17 Ton op de Weegh

02. Platz  GER 17 Jan ten Hoeve

03. Platz  NED 665 Thies Bosch

                                 

...hier geht es zu den Ergebnissen.


 

 Europameisterschaft 2017 Attersee AUT

 

01. Platz GER 599 Donald Lippert

02. Platz GER 1 Roland Franzmann

03. Platz GER 1509 Knut Wahrendorf

 ... hier geht es zu den Ergebnissen.


 

 UNSERE TOP TEN

2017

 

01. Platz  Jan ten Hoeve

02. Platz  Knut Wahrendorf

03. Platz  Roland Franzmann

04. Platz  Donald Lippert

05. Platz  Göran Freise

06. Platz  Peter Lippert

07. Platz  Christian Seikrit

08. Platz  Axel Forstmann

09. Platz  Heinz-Jürgen Mölders

10. Platz  Johannes Schulte

... hier geht es zur vorl. Jahresrangliste 2017.


Reisekönig 2017

 

Knut Wahrendorf

GER 1509 mit bisherigen 55 Wettfahrten

in 15 Regatten!!


 

Was fahren die ersten 10 der Deutschen Rangliste 2016 für Material?


 

 

 

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